Ladders and Snakes (2011)
Die Ausstellung in der Galerie KOW in Berlin drehte sich um Wiederholung und Stillstand in einem System mit engen Grenzen und einfachen Vorgaben. Die Werke wurden in enger Anbindung an die Räumlichkeiten der Galerie entwickelt.
Im Erdgeschoß der Galerie waren Skulpturen zu sehen, die die Raumkörper des Gebäudes aufnahmen: zwei L-Formen und daraus abgeleitete Kuben.
Auf einem Monitor lief ein Textfilm, der die zeitliche Relation zweier Punkte auf einem Radius als Bewegung beschrieb, die aus unendlich vielen Einzelmomenten zusammengesetzt ist, in denen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen.
Die Kopfwand des Untergeschosses bedeckte eine Wandzeichnung, die gestische Abstraktion mit einem negativen Raster kontrastierte. Daneben hingen Zeichnungen, die das Motiv des Brettspiels „Ladders and Snakes“ in abstrakte Formen auflösten. Bei diesem Spiel geht es ebenfalls um eine Kreisbewegung, die in den Grenzen des Spielfelds limitiert ist und vom Würfelwurf abhängt.
Ein auf den Boden gebeamter Textfilm schildert eine mögliche Wahrnehmung der Galerierräume und überlagerte diese Textebene mit der Beschreibung einer Zeichnung der „Bank of England“ von John Soane im Jahr ihrer Fertigstellung 1833 zeigt. Die Bank wird zugleich als Baustelle, fertiges Gebäude und romantisch überhöhte Ruine dargestellt.


























