Der Nachvollzug der Möglichkeiten (2005)
In „Der Nachvollzug der Möglichkeiten“ steht das Beobachten von Beobachtung als Modus der Rezeption von Kunst im Mittelpunkt. Die Motive und Themen, mit denen ich mich beschäftigt hatte, reichten von kybernetischen Experimenten über die Archivierbarkeit von Performances bis hin zu Kognition bei Tieren. Die ausgestellten Einzelwerke hatten einen unklaren Status: Sie waren Kopien, Reproduktionen und Fakes und darin Theaterdekorationen nicht unähnlich.
Für das Video „213 Fragen, den Raum betreffend“ wurde ein leeres Buch Seite um Seite mit Fragen gefüllt, die alle einen imaginierten Raum betreffen. Zu Beginn wird die Beschaffenheit des Raumes abgefragt, doch das Spektrum der Fragen weitet sich aus. Mit der Zeit können sich die Betrachter als Teil einer Handlung begreifen, die über den filmischen in den realen Raum ausgreift.
Die Ausstellung wurde von der GfzK Leipzig und der Sachsen LB gefördert. Es erschien ein Katalog.




















