Untertitel für einen Raum (2010)
Die Arbeit entstand für das Kunstmuseum Bonn. Ich konzipierte sie für zwei Räume im ersten Stock des Museums. Die gleichgeschnittenen Räume sind durch einen dritten Raum verbunden und liegen sich im Grundriss der Etage gegenüber.
Im ersten Raum regten ein Wandtext und ein Ölgemälde die Vorstellung eines bestimmten Ortes, der bei Palermo gelegenen Villa des Prinzen von Palagonia, an. Dieser sowohl reale als auch imaginäre Ort wurde durch inhaltliche Verweise und formale Setzungen in den Raum „eingeschrieben“, blieb aber dennoch vage.
Der zweite Raum thematisierte die gerade gemachte Erfahrung, nämlich die Durchquerung eines „Dazwischen“ und rief wie ein Spiegel Motive aus dem ersten Raum in Erinnerung. Erinnerung, Vorstellung und Erfahrung überkreuzten und ergänzten sich.
Die Arbeit wurde mit dem Dorothea von Stetten-Preis 2010 ausgezeichnet.











