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Tollhaus (2006/2007)

In der Ausstellung „Tollhaus“ bezog ich mich auf die theatralen Aspekte der Minimal Art und inszenierte den Ausstellungsraum als absurde Bühne für Objekte und Betrachter*Innen gleichermaßen.

Zwei Bildtafeln zeigten Ansichten von der bühnenartigen Ausstellungsarchitektur der großen Überblicksausstellung „von hier aus – zwei Monate neue deutsche Kunst“ (Düsseldorf, 1984), während auf drei Monitoren animierte Fotografien minimalistischer Skulpturen zu sehen waren. Der Gesamteindruck der Installation war der von „Hospitalisierung“, die Objekte wirkten wie Patienten.

Die Installation wurde 2007 vom Museum Wiesbaden angekauft.

Im selben Zeitraum entstanden weitere skulpturale Arbeiten mit MDF, Papier, Karton oder Gips und Graphitpuder wie „o.T. (walk)“ oder „dropped prop“ und „prop prop“ von 2006, die von Carl Andres Bodenskulpturen oder Richard Serras tonnenschweren „props“ aus Stahlplatten inspiriert waren.